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Führungsebene

Objekt & Facility Management

100 offene Stellen auf dieser Führungsebene, sortiert nach Eingangsdatum. Die Ebene fasst die Leitungsfunktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe auf dieser Ebene

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Objektleiter

Objektleiter führen das eigene Personal in einem Kundenobjekt der Gebäude- oder Sicherheitsdienstleistung und verantworten Dienstplan, Qualität und Kundengespräch.

Offene Stellen
100
Monatsbrutto
2.900 – 7.000 €

Offene Stellen

100 Anzeigen, angezeigt 81 bis 100

Der Bestand auf dieser Ebene

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute auf dieser Ebene stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen auf der Ebene
100
Homeoffice möglich
29 %
29 Anzeigen
Teilzeit möglich
7 %
7 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieser Ebene nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen
Objektleiter 100

Häufigste Orte

Standorte dieser Ebene nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 17
Frankfurt am Main 7
Hamburg 7
Düsseldorf 5
Stuttgart 5
Munich 3
Leipzig 3
München 3

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 93 93 %
Freie Mitarbeit/Projektmitarbeit 3 3 %
Berufseinstieg/Trainee 1 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen dieser Ebene. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über diese Führungsebene

Was hier geführt wird

Führung an Gebäuden und Liegenschaften: Objektleitung und Objektmanagement, Facility Management, Liegenschaftsleitung.

Die Besonderheit dieser Ebene ist, dass zwei Auftraggeber im Spiel sind. Die Leitung führt ein Team, das beim eigenen Arbeitgeber angestellt ist, arbeitet aber in den Räumen und für die Zwecke eines Kunden – und dessen Erwartungen stehen in einem Vertrag, den jemand anders verhandelt hat. Wer die Rolle unterschätzt, hält sie für eine Hausmeisterei mit Personalverantwortung. Tatsächlich ist es die Führung eines kleinen Betriebs innerhalb eines fremden Hauses.

Der Weg hinein

Der häufigste Weg führt über eine technische Ausbildung, eine Meister- oder Technikerqualifikation und Erfahrung an Anlagen und Gebäuden; der zweite über eine kaufmännische oder immobilienwirtschaftliche Ausbildung, wenn der Schwerpunkt auf Verträgen, Flächen und Abrechnung liegt.

In infrastrukturellen Objekten – Reinigung, Sicherheit, Grünpflege, Catering – zählt Erfahrung in der Steuerung großer, oft wechselnder Teams mehr als die technische Tiefe. In technischen Objekten ist es umgekehrt: Dort hängt die Verantwortung an Anlagen, Prüffristen und Betreiberpflichten.

Wie die Arbeit aussieht

Das Team ist verteilt und arbeitet oft zu Zeiten, in denen der Kunde nicht da ist: früh, spät, am Wochenende. Geführt wird über Objektbegehungen, feste Termine und Stellvertretungen – die Leitung sieht nicht jeden täglich und muss sich auf Abläufe verlassen können.

Der Vertrag mit dem Kunden bestimmt den Alltag: Leistungsverzeichnis, Reaktionszeiten, Dokumentation, Störungsmeldungen, monatliche Berichte. Der Spielraum der Leitung endet dort, wo eine Leistung nicht vereinbart ist – und genau an dieser Grenze entstehen die meisten Konflikte, weil der Kunde sie nicht kennt.

Dazu die Nachweise. Prüffristen, Wartungsintervalle, Einweisungen, Gefährdungsbeurteilungen: Die Pflichten des Betreibers sind delegierbar, die Verantwortung für ihre Erfüllung bleibt zurechenbar. Eine lückenhafte Dokumentation ist in diesem Feld der teuerste Fehler, den eine Leitung machen kann.

Vor der Bewerbung

Sechs Fragen klären, welche Rolle tatsächlich gemeint ist.

Ein Objekt oder mehrere, und wie weit liegen sie auseinander? Wie groß ist das eigene Team, und wie viele Nachunternehmer kommen dazu? Ist die Leistung technisch, infrastrukturell oder kaufmännisch geprägt? Wer verhandelt mit dem Kunden – die Leitung selbst oder die Kundenbetreuung des Arbeitgebers? Welche Betreiberpflichten sind der Stelle ausdrücklich übertragen, und ist das schriftlich geregelt? Und wie lange läuft der Vertrag mit diesem Kunden noch?

Die letzte Frage ist die, die niemand stellt. Eine Objektleitung, deren Dienstleistungsvertrag in acht Monaten neu ausgeschrieben wird, arbeitet in einer anderen Lage als eine mit fünf Jahren Laufzeit – für das eigene Team, für Investitionen und für die eigene Perspektive.

Wer weiterkommen will, geht von hier in die Bereichs- oder Niederlassungsleitung: mehrere Objekte, mehrere Leitungen, Ergebnisverantwortung statt Objektverantwortung.

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