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Führungsebene

Pflege & Soziales

258 offene Stellen auf dieser Führungsebene, sortiert nach Eingangsdatum. Die Ebene fasst die Leitungsfunktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe auf dieser Ebene

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Pflegedienstleitung

Die Pflegedienstleitung ist die verantwortliche Pflegefachperson im Sinne des § 71 SGB XI und trägt die fachliche Verantwortung für Dienstplan, Pflegequalität und Prüfungen.

Offene Stellen
157
Monatsbrutto
3.800 – 7.000 €

Einrichtungsleitung

Einrichtungsleiter führen eine Einrichtung der Pflege, Eingliederungshilfe oder Jugendhilfe als Ganzes und verantworten Wirtschaft, Personal und die Auflagen der Aufsicht.

Offene Stellen
61
Monatsbrutto
4.200 – 8.500 €

Kita-Leitung

Kitaleitungen führen eine Kindertageseinrichtung fachlich und organisatorisch und arbeiten dabei zwischen Trägerrecht, Landesrecht und einem dauerhaft angespannten Arbeitsmarkt.

Offene Stellen
22
Monatsbrutto
3.500 – 6.200 €

Schulleitung

Schulleiter führen eine Schule pädagogisch und organisatorisch; an staatlichen Schulen ist die Stelle ein Funktionsamt der Laufbahn, an freien Schulen eine Anstellung beim Träger.

Offene Stellen
10
Monatsbrutto
4.700 – 8.300 €

Hausleitung

Hausleiter führen ein einzelnes großes Objekt als Ganzes: im Handel ein Einrichtungs- oder Warenhaus mit mehreren Verkaufsbereichen, in anderen Branchen ein Gästehaus oder eine Wohneinrichtung.

Offene Stellen
5
Monatsbrutto
3.600 – 8.500 €

Pflegedirektor

Die Pflegedirektion verantwortet den gesamten Pflegedienst eines Krankenhauses und steht neben der ärztlichen und der kaufmännischen Direktion in der Leitung des Hauses.

Offene Stellen
1
Monatsbrutto
5.200 – 12.000 €

Wohngruppen- & Betreuungsleitung

Wohngruppenleitungen führen eine einzelne Gruppe der Eingliederungshilfe, der Jugendhilfe oder der Pflege: ein kleines Team, ein Dienstplan, eine überschaubare Zahl von Bewohnern.

Offene Stellen
1
Monatsbrutto
3.400 – 6.100 €

Heimleitung

Heimleiter ist die ältere Bezeichnung für die Leitung eines Pflegeheims; die Aufgabe entspricht der Einrichtungsleitung, der Begriff stammt aus dem früheren Heimrecht des Bundes.

Offene Stellen
1
Monatsbrutto
4.100 – 8.000 €

Offene Stellen

258 Anzeigen, angezeigt 201 bis 220

Der Bestand auf dieser Ebene

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute auf dieser Ebene stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen auf der Ebene
258
Homeoffice möglich
5 %
13 Anzeigen
Teilzeit möglich
23 %
60 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieser Ebene nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen
Pflegedienstleitung 157
Einrichtungsleitung 61
Kita-Leitung 22
Schulleitung 10
Hausleitung 5
Pflegedirektor 1
Wohngruppen- & Betreuungsleitung 1
Heimleitung 1

Häufigste Orte

Standorte dieser Ebene nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 25
Frankfurt am Main 10
Hamburg 6
Essen 5
Salzgitter 4
Düsseldorf 4
Köln 3
Bonn 3

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 175 68 %
Befristeter Vertrag 12 5 %
Berufseinstieg/Trainee 1 0 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen dieser Ebene. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über diese Führungsebene

Was hier geführt wird

Leitungsstellen in der Pflege, in der Betreuung und in Bildungseinrichtungen: Pflegedienstleitung, Wohnbereichsleitung, Stationsleitung, Einrichtungs- und Heimleitung, Wohngruppen- und Wohnheimleitung, Hospizleitung, dazu Schulleitung, Kitaleitung und Pflegedirektion.

Gemeinsam ist diesen Stellen, dass Führung hier auf einen fachlichen Kern trifft, der nicht delegierbar ist. Wer einen Wohnbereich leitet, verantwortet Dienstplan, Einarbeitung und Personalgespräche – und zugleich Pflegequalität, Dokumentation und die Frage, ob eine Schicht sicher besetzt ist. Beides zugleich, jeden Tag.

Der Weg hinein

Der übliche Weg führt über die Fachausbildung und mehrere Jahre Praxis, dazu eine Weiterbildung für die Leitungsfunktion. Welche Qualifikation eine Stelle verlangt, hängt von Trägerart, Einrichtung und Bundesland ab und steht in der Anzeige – allgemein gültige Anforderungen gibt es nicht, und wer sich darauf verlässt, was bei einem anderen Träger gegolten hat, liest die Anzeige zu schnell.

Für eine Einrichtungs- oder Heimleitung treten kaufmännische Anforderungen dazu: Belegung, Budget, Investitionen, Verhandlungen mit Kostenträgern, Prüfungen. Es ist der Punkt, an dem aus einer fachlichen Leitung eine Betriebsleitung wird.

Wie die Arbeit aussieht

Die Führungsspanne ist in diesem Feld oft größer, als der Titel vermuten lässt, und sie verteilt sich über Schichten: Eine Leitung führt Menschen, die sie an manchen Tagen nicht sieht. Das verschiebt das Gewicht von der direkten Anleitung zu Übergaben, Regeln und Routinen – und macht Erreichbarkeit zum Dauerthema.

Der Personalmarkt ist der härteste Teil der Aufgabe. Offene Stellen im eigenen Team sind der Normalzustand, Zeitarbeit und Springer gehören dazu, und die Leitung entscheidet regelmäßig zwischen zwei unbefriedigenden Möglichkeiten. Wer aus einer anderen Branche in dieses Feld wechselt, unterschätzt genau das.

Dazu kommen die Prüfungen: Aufsichtsbehörden, Kostenträger, Qualitätsprüfungen, Begehungen. Sie sind planbar, aber sie binden Zeit, und ihre Ergebnisse hängen an Unterlagen, die über Monate entstanden sind.

Vor der Bewerbung

Vier Fragen lohnen sich, und die dritte ist die wichtigste.

Wie groß ist das Team, und über wie viele Schichten verteilt es sich? Wie viele Stellen sind heute unbesetzt, und seit wann? Welche Entscheidungen darf die Leitung allein treffen – bei Einstellungen, bei Zeitarbeit, bei Sachmitteln? Und wie ist die Vorgängerin gegangen?

Die Antwort auf die dritte Frage entscheidet über den Alltag. Eine Leitung ohne Entscheidungsrecht bei der Besetzung verantwortet einen Dienstplan, den sie nicht füllen kann. Das ist der häufigste Grund, aus dem Leitungen in diesem Feld nach einem Jahr wieder gehen.

Die vierte Frage klärt, was Sie übernehmen. Eine Einrichtung, in der die Leitung dreimal in vier Jahren gewechselt hat, hat ein Problem, das nicht an den Personen lag – und ein Team, das gelernt hat, Veränderungen auszusitzen.

Wenn Sie aus der Fachrolle kommen und erstmals führen, ist der Rollenwechsel die eigentliche Aufgabe der ersten Monate: gestern Kollegin, heute Vorgesetzte, mit denselben Menschen im Dienstzimmer.

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