Was jobs-chef.de ist
Ein Stellenmarkt für Positionen mit Führungsverantwortung, und zwar über alle
Branchen hinweg. Übernommen wird aus dem Bestand eines Partners nur, wer für ein
Ganzes verantwortlich ist: für ein Unternehmen, eine Einheit, einen Standort oder ein
Haus. Geschäftsführung und Vorstand, Werk-, Betriebs- und Standortleitung,
Bereichs- und Ressortleitung, Filial- und Marktleitung, Heim-, Pflegedienst- und
Schulleitung, Amts- und Kanzleileitung.
Nicht aufgenommen wird die Führungsaufgabe innerhalb einer solchen Einheit – eine
Teamleitung, eine Gruppenleitung, ein „Head of“ ohne eigene Einheit. Das ist eine
Entscheidung und kein Versehen: Zwischen einer Teamleitung und einer Werkleitung
liegen eine Gewinn- und Verlustverantwortung und zehn Berufsjahre, und ein
Stellenmarkt, der beides in einen Topf wirft, ist für keine der beiden Gruppen
brauchbar. Wer den ersten Schritt in die Führung sucht, findet ihn in einem
allgemeinen Stellenmarkt schneller als hier.
Die Auswahl hängt am Stellentitel. Der Datenbestand liefert zwar auch eine eigene
Funktionsangabe, aber sie ist bei einem grossen Teil der Anzeigen leer und trennt
ausgerechnet das nicht, worauf es hier ankommt: den Umfang der Verantwortung.
Gelesen wird sie deshalb nur dort, wo sie tatsächlich steht. Das Verfahren hat eine
Lücke, und sie gehört dazugesagt: Eine Standortleitung, die als „Senior Manager
Operations“ ausgeschrieben ist, kommt hier nicht an. Dafür gilt umgekehrt, dass
alles, was in der Trefferliste steht, eine
Stelle mit Führungsverantwortung ist.
Wie die Suche funktioniert
Die Suche am Kopf dieser Seite hat zwei Felder. Das Stichwortfeld durchsucht Titel
und Text der Anzeigen sowie die Namen der Unternehmen; es findet damit auch
Begriffe, die nur im Anzeigentext stehen – eine Führungsspanne, ein
Verantwortungsbereich, ein Berichtsweg. Das Ortsfeld vergleicht Ort, Postleitzahl
und Region in einem Zug, weil „50667“, „Köln“ und „Nordrhein-Westfalen“ dieselbe
Frage sind.
Eine Umkreissuche gibt es bewusst nicht. Bei einer Standort- oder Bereichsleitung
ist die angegebene Adresse häufig die Konzernzentrale und nicht der Ort, an dem
geführt wird; ein Radius um eine Postleitzahl würde daraus eine Genauigkeit machen,
die die Anzeige gar nicht hergibt.
In der Trefferliste kommen Auswahlfelder dazu, darunter beide Achsen dieser Seite –
Führungsebene und Branche – sowie die Art der Anstellung. Jede Angabe steht in der
Adresszeile, eine gefilterte Liste lässt sich also als Lesezeichen speichern.
Sortiert wird nach Eingangsdatum und nie danach, was ein Klick einbringt.
Ob eine Stelle in Vollzeit oder in Teilzeit ausgeschrieben ist und ob Homeoffice
möglich ist, steht an der Anzeige selbst. Im aktuellen Bestand tragen
1.249 Anzeigen die Angabe „Vollzeit“, 308 die Angabe „Teilzeit“ und 238 die Angabe „Homeoffice möglich“ .
Die Summe liegt über dem Bestand, weil Teilzeit und Homeoffice einander nicht
ausschließen. Beides ist auf dieser Ebene selten – aber es lässt sich hier
auszählen statt vermuten.
Zwei Achsen und keine Rangfolge
Ein allgemeiner Stellenmarkt gliedert nach Berufsfeld – Handwerk, Pflege, IT. Hier
wäre das die halbe Auskunft: Jede Anzeige ist eine Führungsstelle, ein Feld
„Führung“ hätte den gesamten Bestand und alle übrigen nichts. Die Branche allein
trägt umgekehrt auch nicht, denn zwischen der Leitung einer Station und der Leitung
eines Hauses liegt im selben Klinikverbund eine ganze Laufbahn.
Gegliedert wird deshalb nach beidem, und zwar gleichrangig: nach der Führungsebene
und nach der Branche. Die Kreuztafel am Kopf dieser Seite zeigt beide Achsen an
einem Stück – jede Zeile eine Ebene, jede Spalte eine Branche, jede Zelle die
Kombination. Welche der beiden Fragen zuerst kommt, entscheiden Sie und nicht diese
Seite: Wer die Ebene halten und die Branche wechseln will, liest waagerecht; wer in
der Branche bleiben und eine Ebene höher will, senkrecht.
Jede Ebene hat eine eigene Seite mit ihren Anzeigen, ihren Berufen und einer
Auszählung des eigenen Bestands. Es sind 7 Ebenen; in Klammern
steht, wie viele Anzeigen heute darin liegen.
Einheit & Region
(494), Gastgewerbe
(146), Handel & Filiale
(537), Objekt & Facility Management
(77), Pflege & Soziales
(261), Unternehmensleitung
(104) und Weitere Leitungsfunktionen
(29) .
Worauf in einer Führungsanzeige zu achten ist
Führungsanzeigen unterscheiden sich in Punkten, die bei einer Fachstelle keine Rolle
spielen. Vier davon entscheiden mehr über das Jahr nach der Zusage als die Zahl, die
vorne steht.
-
Wie viele Menschen und welche. „Führungserfahrung
vorausgesetzt“ ist keine Angabe. Die Frage lautet, wie viele Personen direkt
berichten, wie viele indirekt, und ob darunter selbst schon Führungskräfte sind –
zwischen sechs Direktberichten und sechs unterstellten Teamleitungen liegt eine
ganze Ebene.
-
An wen berichtet wird. Eine Standortleitung, die an die
Geschäftsführung berichtet, ist eine andere Stelle als eine, die an eine
Regionalleitung berichtet. Steht es nicht in der Anzeige, ist es die erste Frage
im Gespräch.
-
Was entschieden werden darf. Budget, Einstellungen,
Investitionen, Preise: Verantwortung ohne Entscheidungsbefugnis ist Haftung ohne
Handhabe. Gefragt ist nicht, wofür man verantwortlich ist, sondern was man ohne
Rückfrage entscheiden kann.
-
Woran der variable Teil hängt. Auf dieser Ebene ist ein Teil
des Geldes fast immer an Ziele gebunden. Ob das Unternehmensergebnis, das
Ergebnis der eigenen Einheit oder persönliche Ziele zählen, macht bei gleichem
Zielgehalt einen grossen Unterschied – und ob das Ziel schon im ersten Jahr voll
gilt, noch einen.
Vollständig steht das selten in der Anzeige; ausgeschrieben wird die Rolle,
verhandelt wird ihr Zuschnitt. Die vier Punkte gehören deshalb ins Gespräch, und
zwar vor der Zusage. Was rechtlich hinter einer Zielvereinbarung steckt, steht
im Artikel zur Zielvereinbarung;
wie sich zwei Angebote auf eine gemeinsame Zahl bringen lassen, steht
im Artikel zur Gehaltsverhandlung. Auf der
obersten Ebene kommt hinzu, dass gar kein Arbeitsvertrag geschlossen wird –
was ein Geschäftsführer-Dienstvertrag anders regelt,
gehört vor die Unterschrift und nicht danach.
Berufe und Gehaltsangaben
Der Berufskatalog ist nicht eingekauft,
sondern aus dem eigenen Stellenbestand entstanden: Aus den Bezeichnungen der
Anzeigen werden Berufe abgeleitet, gleichbedeutende Schreibweisen zusammengeführt
und die offenen Stellen gezählt. Er umfasst zurzeit
30 Bezeichnungen – deutlich weniger
als der Katalog eines allgemeinen Stellenmarkts, dafür einer, in dem die vielen
Schreibweisen derselben Aufgabe beieinanderstehen. Eine eigene Seite bekommt ein
Beruf erst, wenn sein Profil vollständig ist – das sind heute
29. Eine halb gefüllte Seite wäre für
die suchende Person nutzlos und für eine Suchmaschine Ballast.
Zu jedem fertigen Profil gehört eine Gehaltsangabe, und die gehört mit einer
Einschränkung gelesen: Die Werte im
Gehaltsvergleich sind Orientierungswerte
und keine amtliche Statistik. Der bundesweite Wert je Erfahrungsstufe –
Berufseinstieg, mit Berufserfahrung und mit langjähriger Erfahrung – ist aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und
Stellenanzeigen abgeleitet, nicht selbst erhoben; die Werte für die
16 Bundesländer sind daraus über einen
festen Faktor je Land gerechnet. Angegeben ist das Monatsbrutto, das Jahresgehalt
mit 12 Monatsgehältern.
In der Führung kommt eine zweite Einschränkung dazu: Angegeben ist das Gesamtbrutto.
Wie viel davon fest ist und wie viel an Zielen hängt, geht daraus nicht hervor – und
je höher die Ebene, desto grösser der variable Anteil. Zwei Positionen mit demselben
Zielgehalt können ein Fixum von sechzig oder von neunzig Prozent haben, und dieser
Unterschied wiegt im Zweifel schwerer als ein paar tausend Euro im Jahresvergleich.
Für eine Verhandlung ist die Zahl ein Ausgangspunkt und kein Beleg; wer sie braucht,
gleicht sie mit einer zweiten Quelle ab, etwa dem Entgeltatlas der Bundesagentur
für Arbeit.
Für wen die Seite gemacht ist
Für Menschen, die bereits eine Einheit verantworten und den nächsten Schritt suchen –
aus einer ungekündigten Stellung heraus, meist ohne Eile und ohne dass es im eigenen
Haus bekannt werden soll. Deshalb verlangt diese Seite kein Konto: Es gibt hier kein
Profil, das ein Personalvermittler durchsuchen könnte, und niemand kann sehen, dass
Sie sich umsehen. Was der Status
leitender Angestellter dabei ändert –
beim Kündigungsschutz, bei der Arbeitszeit, bei der Mitbestimmung –, ist eine der
Fragen, die vor dem Wechsel geklärt gehören und danach nicht mehr.
Für den Wechsel zwischen den Branchen, in beide Richtungen: Wer ein Haus führt, führt
es nicht in erster Linie fachlich, und die Kreuztafel am Kopf der Seite ist genau
dafür gebaut – dieselbe Zeile, eine andere Spalte. Und für die, die eine Ebene höher
wollen: dieselbe Spalte, eine Zeile darüber. Mehr als diese zwei Bewegungen gibt es
bei einem Wechsel in der Führung selten. Wie der Schritt aussieht, wenn er der erste
ist, steht im Artikel über den Wechsel vom Kollegen zum Vorgesetzten.
Was nach der Anzeige kommt, nimmt keine Suche ab. Der
Ratgeber umfasst zurzeit
27 Artikel. Er wächst mit dem Portal;
angekündigt wird hier nichts, was noch nicht geschrieben ist.